- Vision Buch für den Gesundheits-, und Wissenschafts-, und Wirtschaftsstandort Buch, 2003 (dt-engl)
 
dt: http://www.berlin-buch-gesundheitsregion.de/download/visionbuch.pdf
  engl: http://www.berlin-buch-gesundheitsregion.de/download/visionbuchengl.pdf
 

- September 2004: zivilgesellschaftliche Bucher Initiative für eine zwei-Sätze-Gedenktafel auf dem Hufeland-
  Campus und Eröffnung der Ausstellung „IN DEN TOD GESCHICKT“ (mit kl. Katalog) in der Akademie für
  Gesundheitsberufe und mit Unterstützung von ALBTROS gGmbH

- Masterplan „Gesundheitsregion Berlin-Brandenburg“, Potsdam/Berlin, 26. Okt. 2007
  1. Fassung, 26. Okt. 2007 (49 Seiten): http://www.healthcapital.de/fileadmin/download/2008/Masterplan_Gesundheitsregion_BB.pdf
  2. Fassung mit erweiterten Maßnahmen (gesamt: 87 Seiten).
  http://www.mugv.brandenburg.de/cms/media.php/bb1.a.2815.de/47_masterplan.pdf

- 2009: Einrichtung der bezirklichen Projektgruppe ‚Euthanasie‘ Berlin-Buch“, c/o Galerie Pankow, A. Tietz
 
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- Stellungnahme Ev. Kirchengemeinde Berlin-Buch, GKR/ Pfrn. C. Reuter, 15. Okt. 2010

- Der Geschäftsführer der Akademie der Gesundheit Berlin/Brandenburg e.V., J. Reinwardt, 20.10.2010

- der Bucher Bürgerverein, der Vorsitzende, 25. Okt. 2010

- Jugendamt des BA Pankow, JugPBB, J. Münch, 16.11.10

- die Koordinatorin der Projektgruppe Euthanasie Berlin-Buch des Bezirksamtes Pankow, 27.10.10

- Hoffnungstaler Anstalt Lobetal bei Berlin, der Leiter des Archivs, Bernau, 3. Nov. 10

- BBB Manangement GmbH Campus Berlin-Buch, der Geschäftsführer, 8. Nov. 10

- Diplom-Medizinpädagoge Dr. Horst-Peter Wolff, Fürstenberg, 16.11.2010

- UKB Denkmal AG, Vorstand Dr. Reimund Grimm, Leipzig, 22. November 2010

- Antrag der Linksfraktion der BVV Pankow zu Denkzeichen „Euthanasie“ in Buch, 23. Nov. 2010

- Psychiatrie im NS – Erinnerung und Verantwortung. Gedenkveranstaltung der DGPPN in Berlin mit
   Bitte um Entschuldigung bei Opfern und deren Angehörigen, Berlin-Charlottenburg, 26.11.2010
    http://www.dgppn.de/dgppn/geschichte/kommission-zur-aufarbeitung-der-geschichte/sonderseite-psychiatrie-im-nationalsozialismus/rede-schneider.html

- Botschaft Israels, die Beauftragte der Gedenkstätte Jad Vashem zum Vorschlag der Prüfung einer Ehrung als "Gerechte der Völker",
  Bonn, im Oktober 2010


-
Dr. Bernhard Bremberger, Vortrag im Rathaus Pankow zu Zwangsarbeit/ Euthanasie, 27.11.2010

- Fünf-Punkte-Bürgerfrage an die Bezirksverordnetenversammlung Pankow zum 1. Dez (MB)

- MdB und Vizepräsident des 17. Bundestages, Wolfgang Thierse, Berlin, 6. Dez. 2010

– Landesarchiv Berlin, der Direktor, Prof. Dr. Uwe Schaper, Berlin-Reinickendorf, 21. Dez. 2010

- Dr. Hannelore Dege, Coautorin der Broschüre "In den Tod geschickt" (2004), Berlin, 17. Januar 2011

- Ärztekammer Berlin bestätigt Nichteinladung von verjagten jüdischen Ärzten aus NS-Zeit, 21. Jan. 2011

UK Aachen, Klinik f. Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Prof. Frank Schneider, 26.1.2011

- RENAFAN ServiceLeben LudwigPark, die stellv. Pflegedienstleitung/ Beratung-Aufnahme, 4.2.2011

- Der Bürgermeister der Gemeinde Mühlenbecker Land, Klaus Brietzke, Mühlenbeck, 23. Febr. 2011

- Drs.-Nr. VI-1185 BVV Pankow, Beschlussempfehlung für Kultur & Bildung zu Gedenkzeichen “Euthanasie“ Buch, 2.3.11
     http://www.berlin.de/ba-pankow/bvv-online/___tmp/tmp/45081036945856307/945856307/00042832/32-Anlagen/02/2_Version_vom_10_02_2011.pdf

-  Kleine Anfrage der CDU-Fraktion der BVV Pankow an das Bezirksamt, Berlin, 14. März 2011

- Stiftung Charité, der Vorstandsvorsitzende Prof. Detlev Ganten, 18.3.2011

Kleine Anfrage der CDU-Fraktion der BVV Pankow an das Bezirksamt, Berlin, 14. März 2011 (word-doc)

- Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde, Berlin, 24.03.2011

- BT-Drucksache 17/5493 Gedenkort für die Opfer der NS-„Euthanasie“-Morde, 13. April 2011

- BA Pankow, Abtlg. Gesundheit, Soziales, Schule und Sport, die Bezirksstadträtin,  Berlin, den 10. Mai 2011

- Verein „Künstlerhof Berlin-Buch e.V., Vorstand B. Heider, Berlin-Buch, 13. August 2011

- Fraktion Bündnis 90/ GRÜNE der BVV Pankow, die Vorsitzende, 18.August 2011

- Kandidat für die Wahl zum Abgeordnetenhaus, Dennis Buchner (SPD), Berlin, 22. August 2011

- BA Pankow, der BzStR für Stadtentwicklung und Kultur, 28.August 2011

- FDP Pankow, Dr. Christoph Dietrich und Sebastian Schnurre, Berlin-Pankow, den 30. August 2011

- Jüdische Gemeinde zu Berlin, die Vorsitzende, Berlin, 31. August 2011

- Bezirksamt Pankow, Abtlg. Jugend und Immobilien, die Bezirksstadträtin, 7.10.2011

- SITUS GmbH Grundstück + Projekt, Berlin-Buch, 21. Oktober 2011

- BVV-DS-VII-0039: Geschichte der Euthanasiemorde in Buch aufklären, Pankow, 14.12.2011

- BVV-Fraktion Pankow, B. 90/ GRÜNE, der Fraktionsvorsitzende, 15. Dez. 2011

- Grundschule am Sandhaus, die Konrektorin, Berlin-Buch, 17. April 2012

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Stellungnahme Ev. Kirchengemeinde Berlin-Buch, GKR/ Pfrn. C. Reuter
15. Oktober 2010

----- Original Message -----
From:
Cornelia Reuter
To:
M. Burchard

Sent:
Friday, October 15, 2010 12:58 PM

Subject: Re: Antrag zur Ehrung von Bewohnern des Viereckwegs 26 ("Gerechte der Völker"), Frage zum Kirchenbucheintrag


Sehr geehrter Herr Burchard,

vielen Dank für Ihre Anfrage. In der letzten Sitzung des Gemeindekirchenrates der Ev. Kirchengemeinde Berlin Buch haben wir Ihre Bemühungen zur Kenntnis genommen und unterstützen Ihr Anliegen von Herzen, Inge Pape als Gerechte der Völker aufzunehmen. Frau Pumb hatte mich im Zuge der Recherchen für Ihren Artikel gebeten, die Kirchenbücher auf einen Eintrag über Alfred Siegert durchzusehen. Ich hatte damals nichts gefunden, werde aber bei Gelegenheit noch einmal genauer nachforschen. Auch über Walter Schöneberg konnte ich nichts finden.

Gern verfolge ich Ihre Nachrichten.


Mit freundlichen Grüßen
Cornelia Reuter

 


Der Geschäftsführer der Akademie der Gesundheit Berlin/Brandenburg e.V., J. Reinwardt
Bln-Buch, 20.10.2010

From: AdG J. Reinwardt
Sent:
Wednesday, October 20, 2010 11:52 AM
To:
'M. Burchard'
Cc:
christian.straub@helios-kliniken.de ; susanne.hansch@helios-kliniken.de

Subject: AW: Bericht im Bucher Boten: Verfahren/Wettbewerb öffentl. Gedenkzeichen!? Rehabilitation von verjagten jüd. Direktoren, Aktualisierung der Opferzahlen??


Sehr geehrter Herr Burchard,


(..) Wie ich Ihnen am 18.10. 2010 mitteilte sind wir von der Akademie sehr wohl an der Aufarbeitung der Geschichte interessiert, das auch die Erstellung der Broschüre „In den Tod geschickt“ und die Dauerausstellung zum Thema „Euthanasie“ in der Akademie zum Ausdruck bringt.

Die Akademie ist selbstverständlich auch weiterhin bereit zukünftige Projekte aktiv zu unterstützen.

Mit freundlichen Grüßen


Jens Reinwardt
Geschäftsführer


Akademie der Gesundheit Berlin/Brandenburg e.V.
Schwanebecker Chaussee 4 E-H, 13125 Berlin
Tel.: 030 94 03 06 11

Fax: 030 94 03 06 35
www.gesundheit-akademie.de

 


der Bucher Bürgerverein, der Vorsitzende
Berlin, 25. Okt. 2010

----- Original Message -----
From:
Volker Wenda
To:
M. Burchard

Sent:
Monday, October 25, 2010 11:15 AM

Subject: Re: NS-Euthanasie, .. offensive Widerstandsforschung als Teil-Tugend aus Buch


Sehr geehrter Herr Burchard,

vielen Dank für Ihre Unterlagen.
Für die Beantwortung Ihrer Vorschläge reicht meine persönliche Meinung nicht aus. Ich benötige die Zustimmung aller Vereinsmitglieder. Unsere nächste Mitgliederversammlung findet in der zweiten Novemberhälfte statt. Danach bekommen Sie mit Sicherheit unsere Unterstützung.

Mit freundlichen Grüßen

Volker Wenda


--
Reisebüro Wenda
Karower Chaussee 29
13125 Berlin
Inhaber: Volker Wenda
Steuer-Nr. 35/585/60193
Tel 030 941 3715 Fax 030 948 79 164

 


Hoffnungstaler Anstalt Lobetal bei Berlin, der Leiter des Archivs
Bernau, 3. Nov. 2010

----- Original Message -----
From:
Cantow, Jan
To:
M. Burchard
Sent:
Wednesday, November 03, 2010 11:54 AM

Subject: AW: NS-Euthanasie und Widerstandsforschung in Berlin-Buch und Brandenburg: Interesse?

 

Sehr geehrter Herr Burchard,

grundsätzlich stehe ich dem Projekt sehr aufgeschlossen gegenüber. Sie müssten allerdings Ihre Erwartungen noch etwas konkretisieren. In diesem Jahr arbeite ich noch an einem Buchprojekt. Wenn Sie eine Mitarbeit wünschen, wäre das ab 2011 möglich. Im Anhang erhalten Sie eine Einladung zur nächsten Tagung, die Sie gern weiterverbreiten können.
 

Viele Grüße
 

Jan Cantow
Leiter des Archivs

Hoffnungstaler Anstalt Lobetal bei Berlin
http://www.lobetal.de/INTERNET/index.html

 


die Koordinatorin der Projektgruppe Euthanasie Berlin-Buch des Bezirksamtes Pankow
Berlin-Pankow, 27. Oktober  2010

----- Original Message -----
From: [Galerie Pankow]
To: Matthias.Burchard@gmx.de
Sent: Wednesday, October 27, 2010 12:24 PM

Subject: Euthanasie-Buch


Sehr geehrter Herr Burchard,

durch mehrere Kliniken in Buch habe ich von Ihren Aktivitäten bezüglich der Aufarbeitung der NS-Klinikgeschichte in Buch gehört. Das ist ja ein umfangreiches und sicherlich auch wichtiges Thema. Ich bin mit der Vorbereitung eines künstlerisch gestalteten Denkzeichens für die Opfer der Euthanasie befasst und würde mich gerne mit Ihnen treffen, um Sie persönlich kennen zu lernen. Ich würde mich freuen, wenn Sie mir bei dieser Gelegenheit Ihr Forschungsvorhaben erläutern würden um abschätzen zu können, ob sich Anknüpfungspunkte zu unserm Projekt ergeben. Für einen Terminvorschlag in der kommenden Woche wäre ich Ihnen dankbar. Am Montag und Dienstag bin ich allerdings nicht in Berlin. Vielleicht hätten Sie ja Mittwoch oder Donnerstag Zeit. Ich bin in der Galerie Pankow zu erreichen. Die Adresse finden Sie in der Signatur. Sie können mich auch gerne anrufen.
 

Mit freundlichen Grüßen
 

Annette Tietz



 

Annette Tietz
Leitung Galerie Pankow
Kunst im öffentlichen Raum


Bezirksamt Pankow von Berlin
Amt für Kultur und Bildung
FB Kunst und Kultur
Breite Str. 8
13187 Berlin
Telefon +49 30 47 53 79 25
Telefax +49 30 48 62 17 09
galerie-pankow@gmx.de

http://kunstundkultur-pankow.berlin.de

 


Jugendamt Pankow, JugPBB, J. Münch am 16.11.2010:


Meine Idee: Runder Tisch Buch zu Zwangsarbeit: Bin gern mit dabei, auch bei Initiierung!!

----- Original Message -----
From:
J. Münch
To:
'M. Burchard'
Sent:
Tuesday, November 16, 2010 9:03 AM
Subject:
AW: Vorschlag Runder Tisch Zwangsarbeit in Buch

 

Sehr geehrter Herr Burchard,

 

recht herzlichen Dank für Ihre Nachricht.

 

Aufgrund der Fülle von Themen, die ich im Bezirk angepackt habe, war es mir bislang nicht möglich Ihnen zu antworten. Ich könnte mir vorstellen, dass verschiedenste Menschen in Buch an diesem Thema Interesse hätten und solch ein runder Tisch alle Forscher/innen in einem Raum das bisherige Wissen beinhalten sollte.

Einladen sollten wir dazu auch die Schule bzw. Frau Röllig und das Gymnasium sowie die Sekundarschule in Buch. Vielleicht ergeben sich so auch einige Projekte in der Region mit jungen Menschen, denn diese liegen mir sehr am Herzen.

 

Ich habe einen separaten Ordner für Buch angelegt, wo alles gesammelt wurde, was ich bisher kenne und weiß.

 

Ich wünsche Ihnen eine Schöne Woche

J. Münch

 

____________________1____________________

Bezirksamt Pankow von Berlin
Abt. Jugend und Immobilien
Jug PBB

Berliner Allee 252 - 260,
13088 Berlin

(Rathaus Weißensee )
 


BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch, der Geschäftsführer
8. Nov. 2010

----- Original Message -----
From:
Ulrich Scheller
To: Matthias.Burchard
Sent:
Monday, November 08, 2010 8:15 PM

Subject:
AW: Dank für Gespräch am 2.11.10, Entwurf des (Ergebnis-) Protokolls

Sehr geehrter Herr Burchard,

 (...) Die Position der BBB kann ich wie folgt zusammenfassen:

- 1. die BBB Management GmbH steht grundsätzlich dem Vorschlag nach solider, koordinierter Klärung noch offener fachhistorischer Fragen und der fachlich-inhaltlichen Diskussion mit den bekannten Bucher Quellen, Zeitzeugen und Experten aufgeschlossen gegenüber. Zugleich wird betont, dass die Aufarbeitung der NS-Klinikgeschichte nicht zum Kernmandat der BBB Management GmbH und seiner Forschungs- und Wirtschaftseinrichtungen gehört.

- 2. Die BBB Management GmbH begrüßt den Vorschlag, unter Einbeziehung aller bekannten Bucher Quellen, Zeitzeugen und Experten thematische Führungen zur Bucher Klinik- und Wissenschaftsgeschichte zu entwickeln und diese einem breiten Publikum sowie Schulen zugänglich zu machen.

- 3. Die BBB Management GmbH kann sich bei einer positiven Fortentwicklung des Forschungs-, Dokumentations- und Begegnungsprojekts unter Einbeziehung aller bekannten Bucher Quellen, Zeitzeugen und Experten ein positives Votum beim MDC zugunsten einer kostenfreien Nutzungen des MDCC (Max-Delbrück-Communication-Center) für thematisch bezogene öffentliche Veranstaltungen vorstellen und bietet eine Fürsprache beim MDC an.

-    Mit freundlichen Grüssen

Ulrich Scheller

--

Dr. Ulrich Scheller
Geschaeftsfuehrer
_____________________
BBB Management GmbH Campus Berlin-Buch
Robert-Roessle-Str. 10
D-13125 Berlin-Buch
www.bbb-berlin.de
Tel: +49-(0)30/9489-2511


UKB Denkmal AG, Vorstand Dr. Reimund Grimm
Leipzig, 22. November 2010


An den Verein zur Völkerverständigung mit MSOE


Schreiben vom 22.10.2010, Berlin Buch, ehemaliges Dr. Heim-Hospital


Sehr geehrter Herr Burchard,


wir bestätigen Ihnen dankend den Erhalt Ihres Schreibens vom 22.10.2010. Den Konzeptentwurf „NS-Euthanasie und Widerstandsforschung in Berlin-Buch und Brandenburg“ haben wir mit Interesse zur Kenntnis genommen.

(..) Wir verstehen, dass es ein öffentliches Interesse an der Aufarbeitung von Euthanasie-Verbrechen an schwer Tuberkulosekranken in Berlin-Buch gibt. (..)

mit freundlichen Grüßen

(Unterschrift)
Raimund Grimm

 

Originalbriefansicht hier


 
Dr. Horst-Peter Wolff
Diplom-Medizinpädagoge
16798 Fürstenberg, 16. Nov. 2010


Herrn
Dipl.-Ing. M Burchard
Berlin-Buch

 

Sehr geehrter Herr Burchard,

über Herrn Kalinich erhielt ich Ihre Rezension unseres 2005 abgeschlossenen Buches zur Geschichte der Krankenhausstadt Berlin-Buch, für die ich Ihnen vielmals danke

Es ist immer interessant, von Lesern auf die Lücken und Unzulänglichkeiten  aufmerksam gemacht zu werden, die unsere Arbeit leider zulassen musste. Fortführung der Forschungen zu den von Ihnen angesprochenen Problemen sind deshalb grundsätzlich immer zu begrüßen, und ich wünsche Ihnen und Ihrem geplanten Mitarbeiterstab dazu viel Erfolg. Die Schwierigkeiten der Quellenfindung werden allerdings inzwischen eher größer als geringer geworden sein. Die von Ihnen erwähnte Frau Redakteurin Pumb wird Ihnen aber dabei sicher die stärkste Stütze sein.

Für Herrn Kalinich und mich sind die Forschungen zu allem, was Buch betrifft, inzwischen definitiv abgeschlossen. Unser Beitrag liegt Ihnen dazu in der bekannten Form vor, und Sie können aus verschiedenen Gründen nicht damit rechnen, dass wir uns an Ihrem anspruchsvollen Projekt beteiligen werden. Ihnen dazu aber nochmals alles Gute und viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

[Paraphe ]

(Dr. Wolff)

 Originalbriefansicht hier


Botschaft Israels, die Beauftragte der Gedenkstätte Jad Vashem zum Vorschlag der Prüfung einer Ehrung als "Gerechte der Völker",
Bonn, im Oktober 2010

Originalbriefansicht hier

Kriterien der Gedenkstätte Jad Vashem für den Titel "Gerechte/r unter den Völkern", pdf-doc



Wolfgang Thierse
Vertreter des Wahlkreises 77 (Berlin-Pankow)
Vizepräsident des 17. Deutschen Bundestages
Bürgerbüro Hagenauer Str. 3
10435 Berlin, 6. Dez. 2010

 

An den
Verein zur Völkerverständigung mit MSOE
Berlin-Buch

Sehr geehrter Herr Burchard,

Haben Sie vielen Dank für die Darstellung Ihrer Bemühungen, für den Klinikstandort Berlin-Buch eine umfassende Aufarbeitung und Dokumentation der dort während der NS-Diktatur begangenen Verbrechen zu erreichen.

Aus Ihren Schilderungen kann ich entnehmen, dass Sie in dieser Angelegenheit bereits intensive Kontakte sowohl zum Regionalmanagement Berlin-Buch wie auch zum Bezirksamt Pankow von Berlin und dem Unternehmen Helios-Kliniken aufgebaut haben. Vor diesem Hintergrund kann ich zum jetzigen Zeitpunkt nicht einschätzen, ob und auf welche Weise ich Ihr wichtiges Vorhaben weiter unterstützen kann. Gerne möchte ich jedoch im Rahmen eines Gesprächs mit Ihnen ausloten, welche Hilfe und Unterstützung ich bei der Recherche, der Dokumentation und ggf. auch bei der Beantragung von Mitteln leisten kann.

Ich habe für ein solches Gespräch einen Termin in meiner nächsten Bürgersprechstunde im Wahlkreisbüro vorgemerkt. Leider wird diese Sprechstunde aus terminlichen Gründen allerdings erst im Januar oder Februar 2011 stattfinden können. Bis dahin bitte ich Sie um etwas Geduld und verbleibe

Mit freundlichen Grüßen

(Unterschrift)

Originalbriefansicht hier


Landesarchiv Berlin
Der Direktor
Bln-Reinickendorf, 21. Dez. 2010


An den Verein zur Völkerverständigung mit MSOE
c/o INBITEC, Am Sandhaus 31
D-13125 Berlin-Buch


Bucher NS-Euthanasie-Opfer 1939/1940

Sehr geehrter Herr Burchard,

Haben Sie vielen Dank für Ihr Schreiben und die informativen Beilagen. Das Landesarchiv Berlin ist gern bereit, Ihr Anliegen zu unterstützen.

Zur Überlieferungslage: Das Landesarchiv Berlin verwahrt unter der Repositur "A Rep. 033-03-01 Städische Heil- und Pflegeanstalt Buch" zu den Patienten die Verwaltungsakten und die Krankenakten, sowie Aufnahmebücher.

Die Archivalien sind in Archivboxen in klimatisierten Magazinen gelagert. In den letzten Jahren hat das Landesarchiv Berlin Maßnahmen der Bestandserhaltung/ Konservierung durchgeführt. Mit einer Aktennummer (Archivsignatur) versehen sind bisher 21.995 Akten (981 Archivboxen = 147,15 lfm). Die Verwaltungsakten, Aufnahmebücher und Krankenakten (bis Buchstabe Etzold = letzte Aktennummer 3540) sind bereits in der Archivdatenbank erfasst. Die restlichen Krankenakten sind lediglich in einer sehr provisorischen Karton-Nummernliste erfasst. 30 Archivboxen Krankenakten sind wegen zu starker Verschmutzung noch ohne Signatur.

Hier könnte ein Verzeichnungsprojekt ansetzen, das die Erschließung der Akten ab Nr. 3541 fortführt. Auf absehbare Zeit sind diese Erfassungsarbeiten für nahezu 20.000 Akten durch das Landesarchiv Berlin nicht zu leisten.
Eine von Ihnen angeregte Projekt-Arbeitsgruppe könnte durchaus diese Aufgabe übernehmen. Wie viel Zeit diese Arbeitsgruppe benötigt, ist abhängig von der technischen Ausstattung und der Qualifikation der Bearbeiter: man wird aber wohl von zwei Jahren bei zwei Personen ausgehen müssen. Sütterlinkenntnisse wären von Vorteil, aber nicht unbedingt notwendig.

Allerdings könnten Sie den Nachweis von Todesfällen im fraglichen Zeitraum auch über die Auswertung der Sterberegister des Standesamtes Buch (P Rep. 205) prüfen: Sterberegister komplett mit Namensverzeichnissen 1908 bis 1979 (insg. 338 Bde.), mit Sammelakten 1929-1980. Sollten sich hier Angaben zu Sterbefällen der Städtischen Heil- und Pflegeanstalt verifizieren lassen, wäre m.E. eine Auswertung der Patientenunterlagen verzichtbar. Insofern möchte ich Ihnen zunächst eine Stichprobe in den Sterberegistern empfehlen.

Selbstverständlich stehe ich Ihnen im kommenden Jahr auch für ein Gespräch zur Verfügung, das wir gern telefonisch vereinbaren können.

Mit freundlichen Grüßen

(Unterschrift)
Prof. Dr. Uwe Schaper

Originalbriefansicht hier

 


Dr. Hannelore Dege

Betreff:

Patientenmorde - Gedenkprojekt (fwd)

Datum:

17. Jan 2011 18:33



Sehr geehrter Herr Burchard,

ich freue mich sehr, daß das Bucher Gedenkprojekt in größerem Umfang und auf einer höheren Ebene mit öffentlichen Mitteln eine Fortsetzung finden soll.

Nach meinem Wissensstand gehe ich von annnähernd 3000 getöteten Patienten der ehem. 3.Heil-und Pflegeanstalt Buch aus. Am Schluß meiner Arbeit von 2004 ( Broschüre S.53 ) habe ich bereits darauf hingewiesen, wie über die von mir 1194 verfolgten Patienten hinaus weitere Opferzahlen und - namen gefunden werden können.

Ich wiederhole mich:

1. Wenn man die Namen aus den Bucher Verlegungslisten (Erstverlegungen s. S.47 der Broschüre) so lange in den Verlegungslisten und Aufnahmebüchern der anderen Brandenburger Zwischenanstalten (sofern vorhanden und auffindbar) sucht, bis man den letzten Transport für jeden Pat. gefunden hat. Dann wäre die Ermordung so gut wie bewiesen.

Diese Patientengruppe hat auch Frau Hinz - Wessels auf S.2 ihrer mail an Sie als unerforscht erwähnt. Ich habe nur einen kleinen Teil dieser Gruppe der Mehrfachverlegten bis zur Mordanstalt verfolgt.

2. Wenn man die inzwischen teilweise oder vollständig sanierten Akten der Bucher Heil-und Pflegeanstalt im LA durchsucht nach zurückgesandten Akten aus Meseritz/Obrawalde. Dort befanden sich 1939/40 etwa 750 Bucher Patienten . Nach dem Tod sollen angeblich die Akten zurückgekommen sein in die Mutteranstalt.
Bei dieser Suche können sicher die Totenbücher aus Meseritz/Obrawalde mit 5000 Namen hilfreich sein , die im Januar 2010 an das Landesarchiv übergeben wurden (siehe Anhang 28.1...)

3. Wenn man nach Hadamar fährt und die dort vorhandenen 70 Akten von Bucher Patienten auswertet. (s. Anhang Unbenannt 4MB). Die Anzahl dieser Patienten habe ich bereits in meine 1194 verfolgten Patienten eingeschlossen, kenne aber nicht deren Namen.


Ich teile Ihre Meinung, daß die Arbeit enthusiastischer Laien unbedingt durch Medizinhistoriker, Historiker, Archivare, Diplomanten, Doktoranden usw. unterstützt, aufgegriffen, ergänzt und fortgeführt werden sollte. Die notwendige Arbeit übersteigt nicht die geistigen , aber die körperlichen und finanziellen Ressourcen der älter gewordenen Ehrenamtlichen. Die dringend notwendige Arbeit reicht für mehrere akademische Abschlußarbeiten. Das war uns schon 2004 klar. Allerdings standen damals die notwendigen Akten noch nicht zur Verfügung .

Zur Frage der unterschiedlichen Opferzahlen: Es ist klar, daß genaue Zahlen immer nur in Abhängigkeit von den verwendeten oder zur Verfügung stehenden Quellen angegeben werden , dann aber oft falsch zitiert werden. Da mir neue Quellen zur Verfügung standen (Bestand R179 Bundesarchiv, Kontakt zu allen Gedenkstätten in den Mordanstalten , Täterakten aus den Stasiarchiven usw. ), konnten z.B.einige Angaben von Wolff/Kalinich sowohl inhaltlich als auch zahlenmäßig präzisiert werden. Heute stehen wiederum die ehemals verschimmelten Akten der Bucher Heil-und Pflegeanstalt zur Verfügung.
So kann man im Laufe der Jahre zu immer genaueren Angaben kommen , wobei ich sicher bin, daß die Zahl immer eine Annäherung bleiben wird., was für ein Gedenkbuch dann auch zutrifft.

Zu Ihrer Frage nach dem Sinn eines Gedenkbuches :
Für mich war das wichtigste Ziel, anhand von Einzelschicksalen die Mechanismen dieser ganzen Massenmordaktion zu erkennen und bei der Erforschung dieser Aktion mit jungen Menschen zusammenzuarbeiten.
Hinter der Idee, eine Ausstellung zu erarbeiten oder einen Gedenkort zu schaffen , stand der Gedanke, die ermordeten Menschen in die Gemeinschaft zurückzuholen und anhand von Täterbiografien den Blick für ein Wiederholungsrisiko zu schärfen. Wir wollten weder das Entsetzen konservieren , noch Schuld vererben, aber informieren , dokumentieren und berühren. Anhand des Hintergrundwissens über Machtmechanismen in Diktaturen wollten wir sensibilisieren für den Schutz der Demokratie und die Lösung gegenwärtiger und zukünftiger Probleme.


Insofern kann ein Gedenkbuch nicht das alleinige Ziel sein. Es fällt einfach automatisch ab , wenn man intensive Forschung betreibt und sich dann noch die große Mühe macht , alle Namen zu veröffentlichen. Ich bin mir nicht sicher , ob alle Angehörigen der Getöteten Gedenkbücher wollen, obwohl es sie mittlerweile überall gibt. Bisher stieß ich vorwiegend auf Angehörige, die keine Veröffentlichung ihres Namens wollten , weil sie es immer noch schamhaft als Makel empfanden, daß ein Familienmitglied psychisch krank war und ermordet wurde.

Ich kann ihnen also keine klare Antwort auf ihre Frage geben , für wen ein Gedenkbuch Sinn macht. Es gibt eben unterschiedliche Arten von Erinnerungskultur. Auf jeden Fall ist es heute möglich und auch ein gutes Arbeitsziel, weil man dann tatsächlich allen Spuren nachgehen muß und die Suche nicht aufgeben darf.


Im Internet findet man bereits die Namen von 30000 in Gasmordanstalten getöteten Patienten (.
http://www.iaapa.org.il/claims.htm ) Insgesamt waren es allerdings um die 70000. Mehr als die Hälfte der Akten wurden noch 1944/1945 von den Nazis geschreddert. (Sandner ,Peter: Die "Euthanasie"-Akten im Bundesarchiv, Zur Geschichte eines lange verschollenen Bestandes, VfZ 47 ( 1999). Die Liste allein bewirkt nicht genug, aber 2010 ist ein umfangreiches Buch über 3000 ausgewertete Akten aus diesem Bestand erschienen ( s. Anhang Unbenannt 8MB).
Aus Berlin-Buch sind nur 344 Akten in diesem Bestand 179 des BA erhalten , im BA zugänglich und die Namen auf eben gen. Liste nachzulesen.

Das macht die Arbeit so schwierig für die meisten Bucher Patienten , da man ihre Namen und Stationen bis zur Mordanstalt über die Verlegungslisten suchen muß und nicht über eine abgeschlossene Akte erfährt. Komplizierend kommt hinzu , daß die meisten eben nicht direkt , sondern über mehrere Zwischenanstalten zur Mordanstalt gelangten.

Mich würde es sehr freuen , wenn diese aufwändige Arbeit fortgesetzt würde und auch weitere bisher gar nicht oder nur teilweise bearbeitete Themenkomplexe, die in Ihrem Entwurf benannt sind, erforscht werden und wünsche Ihnen engagierte Mitstreiter und viel Erfolg!

Ich kann mir auch sehr gut vorstellen, daß es in Buch einmal ein Medizinhistorisches Zentrum geben könnte, angesiedelt im Zentrum der ehemaligen Heil- und Pflegeanstalt , in der ehemaligen Kapelle - ein musealer Ort, ein Gedenkort, ein Veranstaltungsort, getragen von Historikern, Medizinern und Künstlern , in Zusammenarbeit mit Angehörigen und Ehrenamtlichen.
Auf der Wiese vor der Kapelle , an zentraler Stelle des Klinikgeländes , wäre m.E. auch der Ort für ein dem Ausmaß der Ereignisse angemessenes Gedenkzeichen.


Viele Grüße ,
Hannelore Dege


 


UK Aachen, Klinik f. Psychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik, Prof. Frank Schneider
Aachen, 26. Januar 2011
 

----- Original Message -----
From:
Schneider, Frank
To:
'M. Burchard'
Sent:
Wednesday, January 26, 2011 11:55 AM

Subject: AW: gr. DANK für Gedenkveranstaltung 26.11.10 in Berlin;: Fragen zu Rehabilitation von Prof. Birnbaum, Ehrung des Psychiaters Dr. E. Waschkuhn..


Sehr geehrter Herr Burchard,

haben Sie recht herzlichen Dank für Ihre freundliche Mail vom 19.01.2011. Sie hatten ja unsere Initiative aufgegriffen, an der Tiergartenstraße 4 eine Gedenk- und Dokumentationsstätte zu errichten. Im Moment laufen die Beratungen im Kulturausschuss des Bundestages; diese sollten wir zunächst abwarten.

Für Ihre vielen Anregungen möchte ich mich ausdrücklich bedanken.

Mit freundlichen Grüßen

Prof. Dr. Dr. F. Schneider

-----------------------------------------------------------------------------

Birgit Abels
Sekretariat Prof. Dr. Dr. F. Schneider
Universitätsklinikum Aachen
Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik
Pauwelsstr. 30
52074 Aachen
Tel. 0241 - 80 89 633
Fax: 0241 - 80 82 058
www.psychiatrie.ukaachen.de
 

Von: M. Burchard [mailto:Matthias.Burchard@gmx.de]
Gesendet: Mittwoch, 19. Januar 2011 17:13
An: Schneider, Frank
Cc: Verein z. Voelkerverstaendigung mit MSOE
Betreff:
gr. DANK für Gedenkveranstaltung 26.11.10 in Berlin;: Fragen zu Rehabilitation von Prof. Birnbaum, Ehrung des Psychiaters Dr. E. Waschkuhn..
 


RENAFAN ServiceLeben LudwigPark
Berlin-Buch, 4. Februar 2011
 
Verein zur Völkerverständigung mit MSOE
c/o INBITEC e.V.
 
Sehr geehrter Herr Burchard,
 
wir möchten uns sehr für das aufschlussreiche, erste Treffen in unserem Haus, mit Ihnen, Frau Pumb und Herrn Pinkwart am 6. Dezember bedanken. Für Herrn Schropp und mich waren es nicht nur neue und interessante Aspekte aus der Ludwig-Hoffmann Geschichte, sondern auch erneut der Ansatz, die deutsche Vergangenheit mit ihren Abgründen nicht in Vergessenheit geraten zu lassen.
 
Ebenso ist uns aber auch der Blick in die gesellschaftliche Zukunft sehr wichtig. Folgegenerationen zu informieren sehen wir, die wir ja selbst nicht mehr zur Kriegsgeneration gehören, aber nunmehr auf dem Gelände tätig sind, als außerordentlich wichtig und notwendig an.
 
Als Ergebnis des ersten Kennen Lernens hat sich unser Haus entschlossen, im Rahmen unserer internen Fortbildungsreihe für Mitarbeiter, in diesem Jahr eine geschichtliche, medizinhistorische Fortbildungsreihe zu entwickeln und durchzuführen. Zu gegebener Zeit möchten wir hierzu mit Ihnen weiter in die Detailabsprache gehen.
 
Wie bereits in unserem sehr offenen Gespräch von mir kommuniziert, sehe ich persönlich die Vergangenheitsdiskussion und die Aufarbeitung gesellschaftlicher Zeiträume nicht mit dem Jahr 1945 abgeschlossen. Auch die Folgejahrzehnte bis zur Gegenwart bieten sehr ausreichenden Diskussionsstoff über politische und gesellschaftliche Verhaltensweisen.

Auf einen weiteren guten Gedankenaustausch hoffend,
mit freundlichen Grüßen

 
(Unterschrift)
Andreas Schropp
stell. Pflegedienstleitung
 
(Unterschrift)
Beratung/Aufnahme/Überleitungen

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Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde
der Hauptgeschäftsführer
Berlin-Mitte, 24.03.2011

From: DGPPN HGS
Sent:
Thursday, March 24, 2011 2:32 PM

To:
Matthias.Burchard@gmx.de
Cc:
Falkai, Peter (pfalkai@gwdg.de) ; kirsten.steinau ; Thomas Nesseler ; Juliane Amlacher ; Prof. Dr. med. Dr. rer. soc. Frank Schneider (fschneider@ukaachen.de) ; (Volker.Roelcke@histor.med.uni-giessen.de)

Subject: Rehabilitation der Psychiater Prof. Birnbaum und Dr. Waschkuhn
 

Sehr geehrter Herr Burchard,

ich darf mich auf diesem Wege nochmals sehr herzlich für Ihre E-Mail vom 07. März 2011 bedanken, die ich zwischenzeitlich sowohl mit dem Präsidenten unserer Fachgesellschaft, Herrn Professor Falkai, als auch mit dem Vorsitzenden der Kommission für die Geschichte der Vorläuferorganisation der DGPPN, Herrn Professor Roelcke, besprechen konnte.

Nach Abwägung aller Argumente möchte ich Sie heute um Verständnis bitten, die Ergebnisse der beiden von der Fachgesellschaft initiierten Forschungsprojekte abzuwarten. Gerade das Projekt von Frau Professor Zalashik dient dazu, einen Überblick über die Gesamtkohorte und deren genauen Umfang sowie die damit verbundenen Schicksale zu bekommen. In einem weiteren Schritt wird dann zu überlegen sein wie man all diese verdienten Vertreter des Faches, denen schweres Unrecht geschehen ist, entsprechend würdigen kann. Denkbar wäre beispielsweise, am Ende des Forschungsprojekts Namenslisten der bis dahin bekannten Emigrierten sowie derjenigen, die sich innerhalb der deutschen Psychiatrie den Erwartungen der Regimes kritisch entgegen gestellt haben, zu veröffentlichen und zu würdigen. In diesem Kontext könnten dann auch Professor Birnbaum und Dr. Waschkuhn bedacht werden.

Bereits heute danke ich sehr für Ihr Verständnis und Ihr Entgegenkommen.
 

Mit den besten Empfehlungen

bin ich Ihr

-tn-

Dr. Thomas Nesseler
Hauptgeschäftsführer

Geschäftsstelle DGPPN
Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie
und Nervenheilkunde (VR 26854 B, Amtsgericht Berlin-Charlottenburg)

Reinhardtstraße 14
10117 Berlin-Mitte
Tel. 030/2404 77 210
Fax 030/2404 77 229
E-Mail:
t.nesseler@dgppn.de
Internet:
www.dgppn.de

 



Bezirksamt Pankow, Abtlg. Gesundheit, Soziales, Schule und Sport
die Bezirksstadträtin

Berlin, den 10. Mai 2011

Verein z. Völkerverständigung mit MSOE
Berlin-Buch

Sehr geehrter Herr Burchard,

die Abteilung Gesundheit, Soziales, Schule und Sport des Bezirks Pankow
von Berlin befürwortet Ihr Bestreben, am ehemals größten
Krankenhausstandort Europas, dem Klinikum Buch, Forschung und
Dokumentation zu den 100 Klinikangehörigen, die während des Faschismus
vertrieben wurden, durchzuführen.

Mit freundlichen Grüßen

(Unterschrift)
Liboa Zürn-Kasztantowicz

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Verein „Künstlerhof Berlin-Buch e.V., Vorstand B. Heider
Berlin-Buch, 13. August 2011

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Fraktion Bündnis 90/ GRÜNE der BVV Pankow, die Vorsitzende
18.August 2011

From: Stefanie Remlinger
Sent:
Thursday, August 18, 2011 11:51 PM

To:
Verein zur Völkerverständigung mit MSOE

Subject: Re: Ihre Position zu Transparenz, Würdigung von Zivilcourage, Verwendung von MAG/ Bürgerarbeit und städt. Verantwortung für NS-Geschichte der Bucher Kliniken


Sehr geehrter Herr Burchard,

bitte entschuldigen Sie, dass Sie etwas länger auf meine Antwort warten mussten. Auch mich hat unser Gespräch gefreut und ich möchte Ihnen für Ihr Engagement danken. Sie arbeiten an einem wichtigen Thema. Ich danke Ihnen auch für das in unserem Gespräch signalisierte Verständnis, dass wir auf Bezirksebene derzeit wenig Konkretes für ein so angebrachtes Forschungsprojekt tun können. Umso selbstverständlicher komme ich gerne Ihrer Bitte nach, Ihnen zu bestätigen, dass eine solche Unterstützung für Ihr Anliegen, die Geschichte der Euthanasieverbrechen am Standort Buch in all seinen Facetten noch gründlicher aufzuarbeiten, wünschenswert wäre, ist und bleibt.
Ich wünsche Ihnen und Ihren MitstreiterInnen im Verein alles Gute, viel Durchhaltevermögen, und ich werde die Augen offen halten nach Wegen, wie das Forschungsanliegen weiter befördert werden kann.

Mit freundlichen Grüßen,

Stefanie Remlinger
 



Kandidat für die Wahl zum Abgeordnetenhaus, Dennis Buchner (SPD)
Berlin, 22. August 2011 (per Email)

 

From: Dennis Buchner
Sent:
Monday, August 22, 2011 11:26 PM
To:
'Verein zur Völkerverständigung mit MSOE'

Subject: AW: zwei Fragen an den Kandidaten am Mittwoch, Möglichkeit der politischen Gesprächsbegleitung beim Senat (zwecks Aufarbeitung von Bucher ns-Klinikgeschichte)

Sehr geehrter Herr Burchard,

ich mach das an der Stelle mal grundsätzlich auf die Fragen eins und zwei: Dass die NPD heute „Gas geben“ plakatieren darf, ohne dass anständige Bürgerinnen und Bürger die Plakate von den Masten reißen, das zeigt, wie notwendig die Aufarbeitung von NS-Geschichte, schon um daraus zu lernen, gerade lokal und regional bis heute ist. Dazu gehört auch, die guten Beispiele von gezeigter Zivilcourage zu würdigen.

Nun haben Sie sich mit meinem Parteikollegen Rainer-Michael Lehmann und der Stadträtin, auch aus meiner Partei, ja eigentlich schon die richtigen Personen ausgesucht, um das Thema voranzubringen.

Es ist eigentlich Ehrensache, dass wir versuchen, den örtlichen Kandidatinnen und Kandidaten nicht ins Gehege zu kommen, was die lokalen Dinge angeht.

Weil ich in den nächsten 27 Tagen bis zur Wahl noch rund 60 Termine wahrnehme (die ja alle neben meinem Vollzeit-Beruf zu absolvieren sind…) würde ich vorschlagen, dass wir uns nach der Wahl bzw. nach Zusammentritt des neuen Parlaments im Oktober über einen geeigneten Weg verständigen, das Thema weiter voranzubringen. Je nach Zusammensetzung der Ausschüsse könnte es ja auch denkbar sein, dass eine andere Abgeordnete oder ein anderer Abgeordneter (neben dem lokalen Abgeordneten, wo ich davon ausgehe, dass das Herr Lehmann sein wird) eine sinnvollere Begleitung zu einem solchen Gespräch wäre, als ich es – so ich dann gewählt werde – evtl. bin. Denkbar wäre – neben dem Gesundheitsbereich evtl. auch jemand aus dem Bereich der politischen Bildung.

Auf ein Kennenlernen freue ich mich aber natürlich am Mittwoch!

Freundliche Grüße

Dennis Buchner
 


Bezirksamt Pankow von Berlin
Abtlg. Kultur, Wirtschaft und Stadtentwicklung

28.August 2011

GZ: BzStR
 
Verein z. Völkerverständigung mit MSOE
Berlin-Buch
 
Sehr geehrter Herr Burchard,

gerne bestätige ich als Leiter der Abteilung Kultur, Wirtschaft und
Stadtentwicklung des Bezirksamtes Pankow, dass an einer Aufarbeitung der
Geschichte der Vertreibung von jüdischen Mitarbeitern der Bucher
Kliniken in der Zeit der faschistischen Diktatur ein öffentliches
Interesse besteht. Ebenso wünschenswert wären eine vertiefende Forschung
über die Opfer der Bucher Kliniken und eine umfassende Dokumentation der
getöteten Patienten.
 
Angesichts der Tatsache, dass das Amt für Kultur und Bildung des Bezirks
Pankow weder personell noch finanziell in der Lage ist, derartige
Forschungen durchzuführen bzw. zu fördern, sage ich Ihnen Unterstützung
bei Ihrem Bemühen zu, für diese Aufgaben wissenschaftliche Institutionen
und Projekte zu gewinnen, damit sie auf solider wissenschaftlicher und
finanzieller Basis realisiert werden können.
Mit freundlichen Grüßen
 
[Paraphe]
Dr. Michael Nelken

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FDP Pankow, Dr. Christoph Dietrich und Sebastian Schnurre
Berlin-Pankow, den 30. August 2011
 
From: Sebastian Schnurre
Sent: Tuesday, August 30, 2011 9:43 PM
To: Verein zur Völkerverständigung mit MSOE
Cc: Christoph Dietrich
 
Subject: Re: zwei Fragen an den Kandidaten am Mittwoch in Weißensee/ Do in 
Buch (zwecks Aufarbeitung von Bucher ns-Klinikgeschichte:)
 
Hallo Herr Burchard,
wie versprochen möchte ich Ihnen gerne die Erklärung der FDP-Kandidaten aus 
Pankow zukommen lassen:

Dr. Christoph Dietrich (Spitzenkandidat der FDP Pankow für das AGH) und 
Sebastian Schnurre (Spitzenkandidat der FDP Pankow für die BVV) erklären:
Es gibt nichts bewundernswerteres als Zivilcourage in schlimmen Zeiten. Die 
Rettung des jüdischen Arztes Dr. Walter Schönebeck durch Bucher Bürger ist 
dafür ein Beispiel. Die Forschung, Aufbereitung und gesellschaftliche 
Würdigung von Zivilcourage hat politische Unterstützung verdient. Dazu 
gehört für die Spitzenkandidaten der FDP Pankow für AGH und BVV auch die 
Durchführung und volle Unterstützung einer entsprechenden 
Gedenkveranstaltung.
 
Die Erklärung können Sie gerne in Ihrem Sinne verwenden.
 
Beste Grüße
Sebastian Schnurre 
 


Juedische Gemeinde zu Berlin
die Vorsitzende

Oranienburger Str. 28-31
10117 Berlin,  31. August 2011

Tel: (030) 88028-234
Fax: (030) 88028-250


Sehr geehrter Herr Burchard,

Die Jüdische Gemeinde zu Berlin unterstützt Ihr Engagement zur Forschung und Rehabilitation der während der NS-Zeit verjagten Klinikangehörigen der Gesundheitsstadt Buch voll und ganz. Es ist wichtig, dass dieser, noch offensichtlich nicht dokumentierter Teil der Ns-Geschichte aufgearbeitet wird.
Ich wünsche Ihnen bei Ihrer wichtigen Arbeit viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

[Paraphe]

Lala Süsskind

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Bezirksamt Pankow, Abtlg. Jugend und Immobilien, die Bezirksstadträtin
Bln-Pankow, 7.10.2011

 

An den Verein z. Völkerverständigung mit MSOE
Berlin-Buch


Sehr geehrter Herr Burchard,

als Leiterin der Abteilung Jugend und Immobilien des Bezirksamtes Pankow von Berlin befürworte ich Ihr Bestreben, am ehemals größten Krankenhausstandort Europas, dem Klinikum Berlin-Buch, Forschung und Dokumentation zu den insgesamt 100 Klinikangehörigen, die während des Faschismus vertrieben wurden, durchzuführen. Für die Bewältigung dieses komplexen Themas, wünsche ich Ihnen gutes Gelingen und viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen

(Unterschrift)
Christine Keil

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SITUS GmbH Grundstück + Projekt
Zepernicker Str. 2
13125 Berlin-Buch, 21. Oktober 2011
 
An den Verein zur Völkerverständigung mit MSOE
c/o INBITEC e.V.
Am Sandhaus 31
13125 Berlin-Buch
 
 
Ehemalige Kliniken in Berlin-Buch - Aufarbeitung von
NS-Klinikgeschichte, Internationale Begegnungen und Zivilcourage

 
Sehr geehrter Herr Burchard,
 
die SITUS GmbH Grundstück + Projekt war maßgeblich an der Entwicklung
und Gestaltung der neuen Nutzung des Bau- und Gartendenkmals LudwigPark
beteiligt, dem vormaligen Klinikteil ÖB 3 und ursprünglich von Ludwig
Hoffmann entworfenes und bis 1909 erbautes "Alte-Leute-Heim".
 
Nach der erfolgreichen Umsetzung startet nun mit dem
Ludwig-Hoffmann-Quartier die Entwicklung eines weiteren, großen und
unter Denkmalschutz stehenden Gebäudeensembles, dem ehemaligen
Klinikbereich ÖB 1. Unser Anliegen ist auch hier die Erhaltung und
Wiederherstellung der ursprünglichen baulichen Konzepte für Gebäude und
Parkanlagen und die Nutzung für die heutigen Bedürfnisse der Menschen in
Berlin-Buch.
 
Medizinischer, wissenschaftlicher und technischer Fortschritt haben dazu
geführt, dass die ursprünglich für Patienten und deren Heilbehandlung
erbauten Gebäude einer neuen Nutzung gewidmet werden müssen.
 
In der menschheitsgeschichtlich relativ kurzen Periode von ca. 100
Jahren, in der die Klinikgeschichte ÖB 1 und ÖB 3 medizinisch genutzt
wurden, ist hier vieles passiert, das noch nicht aufgearbeitet und in
der historischen Bedeutung eingeordnet werden muss. Wir sind erfreut,
dass Sie aktiv und intensiv an der Aufarbeitung der Geschichte der
Heilanstalten in Berlin-Buch forschen. Die Dokumentation sowie die
ethische und moralische Bewertung der Tätigkeit der Menschen in den
Bucher Heilstätten ist ein wichtiger Beitrag zur Aufarbeitung unserer
jüngeren Geschichte.
 
Wir begrüßen es ausserordentlich, dass nicht nur dunkle Kapitel der
Geschichte solide und einsehbar dokumentiert, sondern positive Seiten
der Bucher Geistesgeschichte und gelebte Zivilcourage öffentlich
gewürdigt werden sollen.
 
Den aktuellen Vorschlag, das neue Bucher Beratungshaus nach dem
vertriebenen Hospitaldirektor und Wissenschaftler Prof. Dr. KARL
BIRNBAUM und den größten Versammlungsraum im Haus nach dem leitenden
Handwerker-Ehepaar bei der Rettung eines jüdischen Arztes, nach
Rudolf-und-Minna-SIEGERT zu benennen, findet unsere Zustimmung.
 
Für Fragen und weitere Informationen stehen wir gern zur Verfügung
 
Mit freundlichen Grüßen
 
(Unterschrift)         (Unterschrift)
Andreas Dahlke         Andreas Kästner


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BVV-DS-VII-0039: Geschichte der Euthanasiemorde in Buch aufklären
Pankow, 14.12.2011

http://www.berlin.de/ba-pankow/bvv-online/vo020.asp?VOLFDNR=3118&options=4


Betreff: Geschichte der Euthanasiemorde in Buch aufklären

 

Das Bezirksamt wird daher ersucht, sich an die Bundesregierung, den Senat von Berlin, die Deutsche Forschungsgemeinschaft, Opfer- und Hinterbliebenenverbände, die Verbände der Ärzteschaft und die heute am Standort tätigen Klinikunternehmen zu wenden und dafür zu werben, dass – auch gemeinsam mit den bisher ehrenamtlich Tätigen – der Status quo der vorhandenen Informationen und der noch nicht ausgewerteten Quellen ermittelt wird und ein Forschungsprojekt ins Leben gerufen wird, das die Defizite der bisherigen Aufarbeitung überwindet, die Verantwortung der Medizin beschreibt und auch intensive Forschungsarbeit über den Widerstand gegen das NS-Regime durch Wissenschaftler und Ärzte betreibt und Rehabilitierungen vornimmt.



Begründung:

 

Die Geschichte der faschistischen Morde an Patienten im Zusammenhang mit der sogenannten „Euthanasie“ ab 1939 gehört zu den dunkelsten und zugleich wichtigsten Kapiteln der deutschen Medizingeschichte und muss mit Nachdruck weiter erforscht werden. Noch immer gibt es für Berlin-Buch keinen Überblick über die tatsächlichen Opferzahlen und kein Gedenkbuch der Namen der Opfer (Totenbuch), obwohl seit der Wende weiteres Quellenmaterial zur Auswertung bereit steht. Aufopferungsvolle Versuche, durch ehrenamtlichen Einsatz diese Missstände zu beheben, verdienen tiefen Respekt und Anerkennung, werden aber nicht in der Lage sein, die Aufgabe adäquat zu bewältigen.

Der Forschungsstand zu den mindestens 3.000 Bucher Euthanasie-Opfern (Aktion T4 1939/41 sowie nachfolgende "stille Euthanasie" bis 1945) ist bedauerlich schlecht. Die BVV unterstützt die Bemühungen von ehrenamtlich Tätigen sowie des Vereins zur Völkerverständigung mit MSOE/ INBITEC e.V. zur offensiven Aufarbeitung der faschistischen Bucher Klinikgeschichte zwecks Einrichtung eines attraktiven Forschungs-, Lern- und Gedenkortes.


Originalansicht der Drucksache
 


BVV-Fraktion Pankow, B. 90/ GRÜNE, der Fraktionsvorsitzende
Pankow, 15. Dez. 2011 - per Email -


Sent:
Thursday, December 15, 2011 9:20 AM

To:
"Verein zur Völkerverständigung mit MSOE"
Cc:
Daniela Billig ; Cornelia Schwerin

Subject: Re: Bitte um moralisch-politische Unterstützung bei Aufarbeitung der NS-Klinikgeschichte Buch

Sehr geehrter Herr Burchard,

die Linksfraktion hatte den Antrag in die BVV eingebracht, ein Forschungsprojekt über das Schicksal der Menschen anzuregen, die in Buch Opfer der Euthanasiemorde geworden sind. Wir hatten das für eine sehr gute Idee gehalten und uns als Fraktion diesem Antrag angeschlossen. Insgesamt haben 4 von 5 Fraktionen diesen Antrag mitgezeichnet, der gestern einstimmig beschlossen wurde.

Der Beschluss geht nun auch über das bisher Diskutierte hinaus, soweit ich zumindest die Diskussion aus dem Kulturausschuss bisher mitbekommen habe. Das Bezirksamt wird sich nun an die Bundes-, Landesebene, die Firmen in Buch und die Opferverbände wenden. Im März erhalten wir einen ersten Zwischenbericht über die Ergebnisse. Sie haben vollkommen Recht mit ihrem Engagement: Es ist höchste Zeit, dass diese Verbrechen untersucht und die Ergebnisse der Nachwelt erhalten werden. Kaum zu glauben, 70 Jahre nach diesen schrecklichen Verbrechen. In einem weiteren Schritt müssen wir dann überlegen, wie wir den Menschen angemessen Gedenken.

Vielen Dank für Ihr Engagement und eine schöne Weihnachtszeit!

Cornelius Bechtler, Fraktionsvorsitzender
--
Cornelius Bechtler
0178-4954284
mail@cornelius-bechtler.de

 


Grundschule am Sandhaus, die Konrektorin
Berlin-Buch, 17. April 2012

From:
Sekretariat
Sent: Tuesday, April 17, 2012 12:30 PM
To: 'Verein zur Völkerverständigung mit MSOE'
Cc: lioba.zuern-kasztantowicz@ba-pankow.verwalt-berlin.de
Subject: AW: Nachfrage zu Briefanfrage 30./31.8.11: Interesse an Veranstaltung zur Ehrung eines früheren Kindes im Grundschulalter (6-8 Jahre) aus Buch?
 

Sehr geehrter Herr Burchard,

bitte entschuldigen Sie, dass Sie von unserer Schule erst jetzt eine Rückmeldung erhalten.

Mit Ihrer Mail vom 14. März 2012 erhielt ich erstmals Kenntnis von Ihrem Vorhaben eine Veranstaltung zur Ehrung eines antifaschistischen Hauskollektivs aus dem Viereckweg durchzuführen.

Ich kann Ihnen mitteilen, dass sich die Grundschule Am Sandhaus mit den uns gegebenen Möglichkeiten an Ihrem Projekt beteiligen wird.

Ich wäre Ihnen dankbar, wenn Sie mir Ihre angedachte Vorgehensweise (z.B. Zeitraster, im Vorfeld geplante Aktivitäten, Zusammenkünfte, usw.) mitteilen.

 Mit freundlichen Grüßen

Malack

Konrektorin
Grundschule Am Sandhaus
Wiltbergstr. 37/39
13125 Berlin

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++

From: Verein zur Völkerverständigung mit MSOE
Sent:
Wednesday, August 31, 2011 3:34 PM
To:
grundschule.am.sandhaus.buero@t-online.de
Subject:
Interesse an Veranstaltung zur Ehrung eines antifaschistischen Hauskollektivs aus dem Viereckweg?

 

Berlin, 30. August 2011

(als konventioneller Brief am 31.8. abgegeben)

 

An die Leitung der Grundschule Am Sandhaus,
Berlin-Buch


Voranfrage zu möglichem Interesse an einer Veranstaltung zur Ehrung eines antifaschistischem internationalem Hauskollektivs aus dem Viereckweg 26 und einer damals 6-8-Jährigen für die Rettung eines jüdischen Arztes 1943-1945

Sehr geehrter Herr Grimm,
sehr geehrte Frau Malack,

als kleiner Verein bemühen wir uns u.a. um die Aufarbeitung von nationalsozialistischer Bucher Klinikgeschichte mit Forschung, einsehbarere Dokumentation und internationalen Begegnungen, die Zielstellungen finden Sie auf Seite zwei des word-Anhangs bzw. der Anlage entnehmen.

Aus Anlaß der Fertigstellung des neuen Bucher „Beratungshauses“ in der Franz-Schmidt-Str. rief das Jugendamt Pankow zu Vorschlägen für Namensgebung auf. Ich habe vorgeschlagen, das Haus nach einem verjagten Bucher Klinikdirektor, Karl Birnbaum, und den Versammlungssaal im Haus nach einem antifaschistischen Hauskollektiv bzw. dem leitenden Ehepaar Rudolf-und-Minna-Siegert aus dem Viereckweg zu benennen.

Beim sehr gefährlichen Verstecken des jüdischen Arztes Dr. Walther Schönebeck eineinhalb Jahre bis zum Kriegsende im April/Mai 1945 war ein 6-8-jähriges Mädchen sehr intensiv eingebunden, siehe angefügter spannender Bericht im BUCHER BOTEN vom Mai 2010. Die ursprüngliche Idee, die damalige kleine Schülerin eventuell als „Gerechte unter den Völkern“ von der Gedenkstätte Jad Vashem ehren zu lassen ist aus verschiedenen Gründen doch nicht möglich (sehr strenge Kriterien, keine Ehrung von damaligen Kindern). Daher ist die Idee aufgekommen, vielleicht einmalig dem besagten damaligen kleinen Mädchen den Titel „Pankower Gerechte unter den Völkern“ zu verleihen bei einem großen Fest im Conferenz-Centrum des MDC, frühestens sicherlich Ende 2012 oder später.

Frage: hat Ihre Grundschule eventuell Interesse
, an diesem Projekt mitzuarbeiten?


Mit freundlichen Grüßen

MB
VzVmMSOE