Vorschlag Anfrage an die Humboldt-Universität zwecks extrem effizienter Beruhigung der Beziehungen mit Russland

Vorschlag Anfrage an die Deutsche Forschungsgemeinschaft in Bonn zu wichtigen Primärquellen, neuen Ergebnissen und Kontakten nach Russland

Vorschlag Anfrage an die Berliner Landesstiftung "Topographie des Terrors" zu Existenz, Bedeutung des SS-Zentralbodenamtes RFK in Mitte von Berlin

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

1. Vorschlag für Anfrage an Expertendienst "Menschenrechtsverletzungen" der FU Berlin (als rtf-Datei)

2. Vorschlag für Anfrage an Institut für Völker- und Europarecht der Humboldt-Universität zu Berlin (als rtf-Datei)

3. Vorschlag für Anfrage an Max-Planck-Institut für ausländisches, öffentl. Recht und Völkerrecht in Heidelberg (als rtf-Datei)

4. Vorschlag für Anfrage an Präsidenten der Humboldt-Universität zu Berlin (als rtf-Datei)

5. Vorschlag für Anfrage an Berliner Senator für Wissenschaft, Forschung und Bildung (als rtf-Datei)

6. Vorschlag für Anfrage an den Dekan der Landwirtschaftl.-Gärtnerischen Fakultät der HU Berlin (als rtf-Datei)

7. Vorschlag für Anfrage an die Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel (als rtf-Datei)

8. Vorschlag für Anfrage an das Auswärtige Amt zur ns-Hausgeschichte

9. Vorschlag für Briefanfrage an das BM für Bildung und Forschung zur ns-Hausgeschichte des Vorgängerministeriums

++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Satzung mit gesetzlichen Kernaufgaben der Stiftung "Topographie des Terrors"

Standard-Bürgerfragen an die Leitung der Stiftung Topographie des Terrors, 2002-2004

Geschäftsfhr. Direktor der Stiftung TOPOGRAPHIE d.T. lehnt öffentl. Gedenken an GPO ab, 7.06.2004

TU Berlin: der Leiter der Rechtsstelle lehnt für den Uni-Präsidenten den Vorwurf des wissenschaftlichen Fehlverhaltens ab (Vorwurf: Zitat aus dem Uni-Generalplan Ost bei unzutreffender Quellen- und Datenangabe, siehe Austellungskatalog 1991 hier)

Wissenschaftl. Direktor lehnt Würdigung der Zivilcourage für verschleppte Krakauer Wissenschaftler und öffentl. Kennzeichnung des SS-Zentralbodenamtes RKF ab, 4. Mai 2002

Wissenschaftl. Direktor lehnt themat. Exkursion nach Polen ab, 13 Mai 2002


ENTWURF Anfrage

An den Leiter der Stabsstelle Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
der Humboldt-Universität zu Berlin
Herrn Hans-Christoph Keller

hans-christoph.keller(at)hu-berlin.de

oder

an die Präsidentin der Humboldt-Universität zu Berlin
Frau Prof. Dr. Sabine Kunst (Unter den Linden 6, 10099 Berlin)
praesidentin(at)uv.hu-berlin.de


Friedenspolitik praktisch: Umgang mit wissenschaftlicher NS-Siedlungs- und Vernichtungsplanung für 36 Städte, darunter Leningrad/ (St. Petersburg), Pskov, Luga und Pylatowo (Abrene) vom Mai 1942


Sehr geehrte/r...

(.. evtl. einen individuellen Bezug zu Russland herstellen).

mit Interesse und Genugtuung habe ich am Rande verfolgt, dass die Humboldt-Universität im Jahr 2002 eine Kommission zur Aufklärung der Verstrickungen in die NS-Vernichtungspolitik eingerichtet hatte und die Agrarfakultät im Mai 2002 in einer Gedenkfeier eine starke Erklärung und Entschuldigung zum Dahlemer Generalplan Ost aussprach: https://www.agrar.hu-berlin.de/de/institut/profil/gpo

Das Leben in dieser Welt ist unvollkommen. Immer wieder geschieht es, dass Beziehungen zu anderen Menschen belastet werden. Das Offenlegen und Eingeständnis von Fehlern und Irrtümer mit der Aussprache eines Bedauerns und Bitte um Entschuldigung ist eine einfache Möglichkeit, um Bitterkeit aus der Welt zu schaffen und Spannungen effektiv abzubauen, siehe auch Bekenntnis zur Bedeutung von Rechtsfrieden für Angehörige und Überlebende von NS-Straftaten auf der Homepage der Zentralstelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung von NS-Verbrechen in Ludwigsburg auf der Rückseite http://www.zentrale-stelle.de/pb/,Lde/Startseite/Arbeitsweise/Straftaten

Die deutsch-russischen Beziehungen sind seit gut drei Jahren in der Krise. Dies betrifft nicht nur den politischen und wirtschaftlichen Bereich, sondern sogar das Militär mit nun wieder steigenden Rüstungsausgaben auf beiden Seiten. Nun hörte ich jüngst, dass die starke Entschuldigung zum Generalplan Ost noch nie an die zur Zerstörung und Germanisierung vorgesehenen Städte wie z.B. Warschau, Vilnius, Lublin und vier russische Städte mit St. Petersburg/Leningrad übergeben worden sei, weil ein späteres Projekt der Deutschen Forschungsgemeinschaft die rechtshistorisch-juristische Einordnung und Verurteilung des Generalplan Ost vom Mai 2002 als “schweres Verbrechen gegen die Menschlichkeit” nicht bestätigen konnte sondern wohl widerrufen hat. Hierzu die Fragen:

Handelt es sich bei den Seiten acht-fünf, acht-acht und neun-drei des universitären hundertseitigen Generalplan Ost um echte Dokumente und Primärquellen?
Link zur Tabelle Seite 85:
http://gplanost.x-berg.de/85unigpo.htm
Link zu Seite 88 mit Planung der “Verringerung” der Bevölkerung Leningrads auf 200.000 Deutsche: http://gplanost.x-berg.de/88unigpo.htm
Link zu Seite 93 mit Einstufung von 85 Prozent der Litauer als “nicht eindeutschungsfähig”: http://gplanost.x-berg.de/93unigpo.htm
Falls ja, wo kann ich eine Kommentierung und zeitgeschichtlich-juristische Bewertung dazu finden? Oder handelt es sich um gefälschte Dokumente, die in ungerechtfertigter Weise die Berliner Universität in ein schlechtes Licht rücken? Falls nein, wie stehen Sie zu einer zeitnahen Übergabe der Erklärung/ Entschuldigung vor allem an die vier historisch betroffenen russischen Städte?

mit Dank für Auskünfte


++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Links
- Paragraph 220a Strafgesetzbuch Deutsche Reich von 1871:
http://lawww.de/Library/stgb/220a.htm

- Nürnberger Urteil im Volkstumsprozess Nr. VIII vom 10.03.1948: http://gplanost.x-
   berg.de/rechtsfr.html#Urteil

- Erklärung als „schweres Verbrechen gegen die  Menschlichkeit“ und Entschuldigung  der Berliner Agrarfakultät vom Mai 2002: https://www.agrar.hu-berlin.de/de/institut/profil/gpo

- neue Bewertung der Dt. Forschungsgemeinschaft, wonach der Generalplan nie Realität wurde: http://www.dfg.de/pub/generalplan/vertreibung_1.html

- Rechtsfrieden ist erklärtes Ziel der Zentralstelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung von
  Nazi-Verbrechen:
http://www.zentrale-stelle.de/pb/,Lde/Startseite/Arbeitsweise/Straftaten

 Tabelle mit den 36 zur Germanisierung projektierten Städte plus drei Siedlungsmarken auf Seite 85:
[unter a: jeweils Link bei Verein zur Völkerverständigung, unter b jeweils der Link zu Projekt 100(0) Schlüsseldokumente]

a: http://gplanost.x-berg.de/85unigpo.htm
b: http://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_de&dokument=0138_gpo&object=facsimile&pimage=85&v=100&nav=&l=de

Vernichtungs- und Siedlungsplanungen für die Stadt Leningrad und die Krim auf Seite 88:
a: http://gplanost.x-berg.de/88unigpo.htm

b: http://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_de&dokument=0138_gpo&object=facsimile&pimage=88&v=100&nav=&l=de

Vernichtungs- und Germanisierungsplanung für 85 Prozent der Litauer und 99 Prozent der Polen (Seite 93)
a: http://gplanost.x-berg.de/93unigpo.htm

b:
http://www.1000dokumente.de/index.html?c=dokument_de&dokument=0138_gpo&object=facsimile&pimage=93&v=100&nav=&l=de

 


ENTWURF einer Kurzfrage

An den Pressesprecher der DFG in Bonn, Herrn Marco Finetti
Marco.Finetti@dfg.de


Umgang mit wissenschaftlicher NS-Siedlungs- und Vernichtungsplanung für 36 Städte, darunter Leningrad/ (St. Petersburg), Pskov, Luga und Pylatowo (Abrene) vom Mai 1942

Sehr geehrter Herr Finetti,

[individuelle Kurzeinführung]

Mit Interesse habe/ wir/ ich davon gehört, dass die Humboldt-Universität im Jahr 2002 eine Erklärung und Entschuldigung zum 60. Jahrestag des Generalplan Ost herausgab : https://www.agrar.hu-berlin.de/de/institut/profil/gpo
...
In den Jahren 200 bis 2012 soll die Deutsche Forschungsgemeinschaft ein großes Projekt zum Thema Generalplan Ost durchgeführt haben. In der Zentralstelle für die Aufklärung von NS-Verbrechen wird die Perspektive der Überlebenden als wichtig eingestuft (http://www.zentrale-stelle.de/pb/,Lde/Startseite/Arbeitsweise/StraftatenFür Überlebende oder Angehörige ist es häufig von größter Wichtigkeit und für zukünftige Generationen bleibt es Mahnung, dass derartige Taten konsequent bis zum Schluss verfolgt werden. Dies dient dem Rechtsfrieden und zeichnet unseren Rechtsstaat aus“.).

Die Frage: Wie ist das Projekt der DFG zum Generalplan Ost mit den russischen Opfern der beginnenden Germanisierung während der Okkupation umgegangen? Konnten Sie die Feststellung der Agrarfakultät als „schweres Verbrechen gegen die Menschlichkeit“ bestätigen? Falls ja, existiert eine Pressemitteilung oder eine Fotodokumentation , in der die Übergabe der Erklärung/ Entschuldigung z.B. an die Stadtverwaltung von St. Petersburg oder an die städtischen Museen oder an die Kriegsveteranen oder an die dortigen Universitäten eindeutig dokumentiert ist, mit Tag und namentlichen Delegationsteilnehmern auf der deutschen wie auch auf der russischen Seite?

mit Dank für Auskünfte
 


ENTWURF möglicher Frage zur Existenz/ Bedeutung SS-Zentralbodenamt RKF in Mitte:
 

An die Landesstiftung „Topographie des Terrors“
Niederkirchnerstr. 8
Berlin-Mitte


Existenz und Bedeutung des SS-Zentralbodenamtes RKF als relevanter NS-Täterort


Anrede

Im früheren Haus der Technik in der Passage Friedrichstr. 110/112 war in den Jahren 1940 bis 1942 das SS-Zentralbodenamt des Reichskommissiariats für die Festigung deutschen Volkstums ansässig. Im Nov. und Dez. 2003 unterstützten der Vorsitzende der Gedenktafelkommission und die Vorsitzende des BVV-Kulturausschusses die öffentliche Kennzeichnung als NS-Täterort. Im Februar 2015 brachte eine BVV-Fraktion hierzu die DS 1919/IV in gleicher Angelegenheit in die BVV ein, die jedoch keine Mehrheit fand. Im Juli 2016 unterstützte das Zentrum für Historische Forschung Berlin der Polnischen Akademie der Wissenschaften den Vorschlag eines Gedenkzeichens. 

Frage: welches ist die Position der Stiftung Topographie des Terrors zur Existenz, Bedeutung und dem Vorschlag einer öffentlichen mehrsprachigen Kennzeichnung dieses NS-Täterortes?

Mit freundlicher Bitte um Auskunft

++++++++++++++++++++++++++++ 

Kurzinfo zur CDU-Drucksache vom 10.2. mit der Ablehnungsnachricht:
https://www.berlin.de/ba-mitte/politik-und-verwaltung/bezirksverordnetenversammlung/online/vo020.asp?VOLFDNR=6547&options=4

Dokumente zum SS-ZBA
http://gplanost.x-berg.de/zentbodamt.html#Dokumente


erster studentischer Erfahrungsbericht von der Hofbeschlagnahme im ehem. Polen:
http://gplanost.x-berg.de/studieosteinsatzbln1940_02.htm

darzustellender evtl. Inhalt des Gedenkzeichens SS-Zentralbodenamt RKF:
http://gplanost.x-berg.de/sszbarkfcondt.htm

BVV-Gedenktafelkommission, 6.11.2003
http://gplanost.x-berg.de/gtkomblnmitte.htm

die Vorsitzende des BVV-Kulturausschusses, 7.12.2003:
http://gplanost.x-berg.de/kulturbvvmitte.htm

der Bezirksbürgermeister von Mitte von Berlin, Dr. C. Hanke, 5.6.2007
http://gplanost.x-berg.de/bzbgmblnmitte.htm